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Und für politische Entscheidungsträger weit wichtiger: Ahnlich dem Stern-Report werden ökonomische Berechnungen Aufschluß über die wirtschaftlichen und finanziellen Folgen der Gefährdung des kulturellen Erbes Europas durch die Klimaerwärmung geben.

Doch der Teufel liegt im Detail: Um die Auswirkungen des sich verändernden Klimas auf das kulturelle Erbe abzuschätzen, müssen für zahlreiche Materialien sogenannte Schadensfunktionen entwickelt werden: Wie verhält sich ein Material unter dem Einfluss verschiedenster Umweltparameter und welches sind die Konsequenzen, wenn sich diese Faktoren unter unterschiedlichen Klimaszenarien verändern. Nicht nur wechselnde Klimaparameter, auch die extensive Nutzung unseres kulturellen Erbes zeichnen für dessen schleichende Zerstörung verantwortlich. Während das Klima sowohl für die Bausubstanz als auch für die präsentierten Kunstwerke eine Belastung sein kann, strapazieren heutige Besucherströme das Kulturgut.