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Eine zentrale Rolle spielen dabei die Bindemittel. Deshalb befaßt sich das Doerner Institut derzeit mit der Identifizierung der Bindemittel von Hinterglasmalereien. Ihre Bestimmung ist in der Regel nur an kleinsten Proben möglich, die im Rahmen von Restaurierungsmaß-nahmen entnommen wurden. Erste Ergebnisse an Hinterglasbildern des 18. Jhs. sind in den Ausstellungskatalog des Schloßmuseums Murnau „...welche zuweilen Kunstwerth haben. Hinterglasmalerei in Südbayern im 18. und 19. Jahrhundert“ von 2003 eingeflossen.

Derzeit kooperiert das Doerner Institut mit Dr. Oliver Hahn von der Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM) in Berlin sowie mit den, auf Hinterglasmalerei spezialisierten Münchner Restauratoren Simone Bretz und Hans-Jörg Ranz im Rahmen eines Forschungsprojektes der Deutschen Forschungsgemeinschaft zu Hinterglasobjekten aus Burgund, Flandern und vom Niederrhein von 1330 bis 1550. Dr. Carola Hagnau, Museum Schnütgen, Köln betreut das Projekt von der kunsthistorischen Seite.