Ein besonderer Höhepunkt waren die in Vorbereitung der Restaurierung durchgeführten Analysen zu einem Nürnberger Hausaltar mit sieben kleinen Hinterglastäfelchen des Corning Museum of Glass, New York. Zu dieser kostbaren Arbeit, die in das ausgehende 16. Jahrhundert datiert, existieren nur wenige vergleichbare Werke. Die
Zeitgleich befasst sich das Doerner Institut mit einem etwa zeitgleichen Hinterglasobjekt, der „Spanischen Landkarte“, wohl Augustin Hirschvogel, Nürnberg, vor 1549 aus dem Bestand des Rijksmuseums Amsterdam. Auch hier werden Bindemittelanalysen die anstehende Restaurierungsmaßnahme durch Simone Bretz stützen.
